Die fränkische Adelsfamilie der Widonen aus dem Bliesgau beeinflusste das Kloster Hornbach von seiner Gründung um das Jahr 740 bis zu seiner Übergabe an das Bistum Speyer im Jahr 1104. Die Mönche in Hornbach erfreuten sich im frühen Mittelalter über die Stiftung von zahlreichen Ländereien durch die Familie. Sie müssten aber auch um ihren Besitz energisch streiten, wenn spätere Generationen der Widonen das Land wieder an sich rissen. Die Hornbacher Gründungsurkunde, die lange Zeit als „Fälschung“ abgetan wurde, zeugt von diesen Auseinandersetzungen.

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Kloster Hornbach

 

Axel Mönch hat erstmals den historischen Kern der nachträglich abgeänderten Gründungsurkunde erforscht und die Rolle der Widonen für das Kloster über die Jahrhunderte beschrieben. Als Heinrich IV. im Jahr 1104 das Kloster dem Bistum Speyer überließ, erinnerte er sich, dass es sich bei Hornbach um alten Familienbesitz handelt.
Die Kontinuität über diesen Besitz bezeugt, dass aus den fränkischen Widonen später die Kaiserdynastie der „Salier“ hervorgegangen ist. Ein Grund mehr, die bisher wenig beachtete Geschichte der zum „Reichsadel“ gehörigen Familie zu beleuchten, die erstaunlich lange Zeit als Helfer an den karolingischen und später den ottonischen Kaiserhöfen Einfluss nahmen.
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