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„Das Material sollte besser erschlossen und einem breiteren Nutzerkreis leichter zugänglich gemacht werden. Mit dem Stadtarchiv Saarbrücken haben wir einen idealen Partner gefunden“, sagt Peter Stefan Herbst, Chefredakteur der Saarbrücker Zeitung.

Das historische Archiv der Saarbrücker Zeitung umfasst fast 80 laufende Meter, besteht aus 4000 Archivalien-Einheiten und ist sozusagen eine Art großes historisches Lexikon. Zu Saarbrücken und zum Saarland gibt es Auskunft über eine Vielzahl von Themen ab den 1950er Jahren bis in die 1990er. Über diesen Zeitraum hinweg sammelten früher die Archivare der SZ Zeitungsausschnitte zu den verschiedensten Themen und Ereignissen. Neben ihrem eigenen Blatt berücksichtigten sie auch andere Zeitungen, überregionale Illustrierte und Magazine, Pressemitteilungen und Redemanuskripte.

So gibt es zu einer Vielzahl von Orten im Saarland Dossiers, aber auch zu Personen aus Politik, Wirtschaft und Kunst, zu öffentlichen Einrichtungen, Brücken, Straßen, Schulen, Krankenhäusern und vielen weiteren Themenbereichen in Saarbrücken. Die Dossiers sparen dem Benutzer viel Zeit und Mühe, denn sie enthalten alle wichtigen Informationen, die in mehr als fünf Jahrzehnten zu dem Thema publiziert wurden.

„Dies ist ein Schatz für die Stadt-, Orts- und Regionalgeschichte. Man erspart sich so eine enorme Sucharbeit, denn ohne das Dossier müsste der Benutzer hunderte von Zeitungsbänden mit über hunderttausend Blatt selbst auf sein Thema hin durchschauen“, sagt der Leiter des Stadtarchivs, Hans-Christian Herrmann.

Online-Suche im SZ-Redaktionsarchiv ist bereits möglich

Im Stadtarchiv Saarbrücken wird das Redaktionsarchiv der SZ sachgerecht in einem klimatisierten Magazin vorgehalten. Die Mitarbeiter haben es bereits in spezielle Archivkartons verpackt und elektronisch verzeichnet.
Online kann man unter

http://scopearchiv.saarbruecken.de/archivplansuche.aspx recherchieren.
Unter Ziffer 5 und 5.5 findet man die Daten zum Archiv der Saarbrücker Zeitung und kann Dossiers von zu Hause aus bestellen und im Archiv einsehen. Das gilt übrigens für alle im Stadtarchiv elektronisch erschlossenen Bestände. Ebenso hat das Stadtarchiv das Fotoarchiv der Saarbrücker Zeitung übernommen, das in den kommenden Monaten elektronisch erschlossen wird.

Quelle: aus:

http://www.saarbruecken.de/zb/rathaus/presse_und_online/artikeldetail/article- 5a1c301b49482 

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Natur Natur sein lassen – so heißt das Motto in Nationalparks. Doch kann der Wald einfach sich selbst überlassen werden? Welche Ziele, welche Unterschiede, welche Konzepte gibt es?

Die nächste Nationalpark-Akademie am Montag, 22. Januar 2018 startet um 19:00 Uhr im Kommunikationsgebäude Raum 9938 auf dem Umwelt-Campus Birkenfeld in der Neubrücker Straße in Hoppstädten-Weiersbach.

Was bedeutet es, wenn Bäume nicht mehr von Förstern gepflegt werden? Wächst der Wald auch ohne den Menschen? Und wenn ja, wie?
30 Jahre lang kann in Nationalparks eingegriffen werden, um der Natur zurück zur Wildnis zu helfen. Im Nationalpark Hunsrück-Hochwald geht man diesen Weg seit zwei Jahren.
Dr. Harald Egidi, Leiter des Nationalparks Hunsrück-Hochwald, stellt die Anforderungen an Nationalparks vor und erläutert, wo der Nationalpark Hunsrück-Hochwald und seine Verwaltung aktuell stehen.
Im Stadtwald Lübeck werden seit etwa 30 Jahren nur noch Bäume gefällt, die wirklich viel Geld bringen. Die Förster üben sich in Zurückhaltung und haben mit immer weniger gefällten Bäumen immer mehr Ertrag. Dabei geht es dem Wald besser als je zuvor. Knut Sturm ist Forstamtsleiter in Lübeck und war an waldpolitischen Entscheidungen in den 80/90er Jahren im Saarland maßgeblich beteiligt. Er stellt sein Konzept vor und erzählt, was sich in den letzten 30 Jahren getan hat.
Und was ist mit der Jagd? Müsste man in der Wildnis nicht auch die Tiere in Ruhe lassen? Im Vortrag „Wild ohne Jagd oder wilde Jagd?“ erläutert Burkhard Stöcker, Lehrbeauftragter für Ökologie und Ornithologie an der HNE Eberswalde, seine Gedanken zum Wildtiermanagement in Nationalparks.

Seien Sie dabei! Für das leibliche Wohl sorgt das „Waldtischleindeckdich“ mit regionalen Produkten. Die Veranstaltung ist kostenfrei, es ist keine Anmeldung erforderlich.
Die Nationalpark-Akademie ist eine Veranstaltungsreihe des Nationalparks Hunsrück-Hochwald und des Naturparks Saar-Hunsrück für die Nationalparkregion. Die Vortragsreihe will Erkenntnisse der Natur, Heimat- und Kulturgeschichte, Geologie und Archäologie oder der Regional- und Tourismusentwicklung vermitteln und den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern eröffnen.